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Der Karneval und die Somnambule

Description:  Poem by Karl Leberecht Immermann
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deutsch
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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Der Karneval und die Somnambule

Aus den Memoiren eines Unbedeutenden

Der arme Schelm, aus dessen Papieren wir die folgenden Blätter
mitteilen, gehörte zu den Leuten, aus denen andere nichts
machen, weil sie selbst wenig aus sich machen. Er war der Meinung,
daß in einer Zeit, welche Reiche entstehen und fallen sah,
während ein Knabe kaum zum Manne wurde, das Schicksal eines
einzelnen im Grunde nicht viel zu bedeuten habe. Es ist ihm zuweilen
sehr übel gegangen; er fand aber immer bald den Ton der Gleichgültigkeit
oder des Scherzes über sein Unglück; denn er mußte
an die Schlachtfelder Europas denken und an die Völker, deren
Gebeine auf ihnen bleichen.

Wir wollen dies weder loben noch tadeln, sondern die Leser nur
bitten, sich durch den Ton seiner Reminiszenzen nicht täuschen
zu lassen. Es folgt denselben so viel Herzeleid, als eine gefühlvolle
deutsche Romanleserin wünschen kann, wenn der Held der Geschichte
auch verschmäht hat, seine Schmerzen jammernd vorher zu verkündigen.

Ich bin von jeher ein großer Liebhaber alles Merkwürdigen
gewesen, und wenn es mir nach meinen Wünschen im Leben gegangen
wäre, so hätte ich die ägyptischen Pyramiden und
den Niagarafall sehen müssen. Ich kam aber nicht bis zu diesen
Wunderdingen, sondern blieb meistens auf die Wanderung um den
runden Tisch meines Studierzimmers beschränkt. Als ich mich
eben anschickte, wenigstens die Tour durch Frankreich und Italien
zu machen, lernte ich meine nachherige Frau kennen, die mit ihrem
Oheim gerade von Neapel über Rom, Mailand und Paris zurückkehrte.
Ich wollte die Gelegenheit benutzen, mich aus ihrem Munde über
so manches, was mir als einem gründlich Reisenden not tat,
unterrichten zu lassen, und besuchte den Oheim und die Nichte
täglich in den Abendstunden. Weiß der Himmel, wie es
zuging - sie hatte noch nicht halb ihren Kursus vollendet, als
ich mich schon ganz verliebt fühlte. Ich sagte ihr, was ich
in mir entdeckt hatte. Sie lachte anfangs stark über mich
- denn sie ist von sehr lustiger Gemütsart -; nachher lachte
sie schwächer; späterhin lachte sie gar nicht, und endlich,
als ich ihr sagte, ich würde sterben, wenn sie mich nicht
erhörte, lachte sie wieder. Sie meinte, daß ich zwar
wohl nicht sterben werde, wenn sie die Grausame bleibe, daß
sie mir aber doch das Jawort geben wolle, weil das Heiraten in
der Welt einmal hergebracht sei. So geriet ich, statt in fremde
Länder, in den Ehestand. Das Reisegeld ging zur Einrichtung
unserer Wirtschaft auf; alles, was ich von Frankreich und Italien
weiß, habe ich aus Reisebeschreibungen und durch den mündlichen
Unterricht meiner Frau.

Überhaupt hätte ich mehr in meinem Leben gesehen, wenn
mir nicht zwei fatale Eigenschaften von den Kinderschuhen her
anklebten. Ich bin, daß ich es nur gestehe, gar zu gründlich;
mir machte ein Gegenstand keine Freude, wenn ich nicht, bevor
ich mich ihm nähere, alles gelesen habe, was von andern über
denselben geschrieben worden ist. Das möchte noch hingehn.
Aber was schlimmer ist: jeder Stein unterwegs, jeder Strauch kann
mich zerstreuen und vom Ziele ablenken. Ein geistreicher Franzose,
mit dem ich mich über diese Sonderbarkeiten unterhielt, sagte
lächelnd, daß ich darin nur meine Landsleute repräsentiere,
die auch vor lauter Denken nie zu den Sachen gekommen seien und
deren Verein auf dem Wege zu einer Nation sich bei allerhand italienischen
und spanischen Steinen so lange verweilt habe, bis die rechte
Zeit vorüber gewesen sei. Ich glaube aber, meine Nativität
ist an dem Unheil schuld gewesen. Mein Vater, der Professor der
alten Sprachen, beschäftigte sich gerade neun Monate vor
meiner Geburt mit einer Abhandlung über sämtliche weniger
bekannten Ausgaben des Horaz, und gerade in der Stunde, die mich
der Welt bescherte, trat die Sonne in das Zeichen des Krebses.
Was Wunder, daß die Theorie bei mir eine große Rolle
gespielt und daß jenes Gestirn oft meinen Lebensgang regiert
hat?

Dem sei nun, wie ihm wolle: mir ist zuweilen unter solchen Umständen
etwas recht Ärgerliches begegnet. Meine Frau, die ich auf
dem Wege nach Italien fand, lasse ich gelten; ich liebte sie herzlich,
als ich sie nahm. Aber wie ging es mir mit dem berühmten
Eßlair? Dieser große Künstler kam in unsre Stadt;
Wallenstein war für den Abend angekündigt. Ich freute
mich wie ein Kind, endlich einmal wieder aus würdigem Munde
den goldenen Strom der Poesie rauschen hören zu dürfen.
Dieser Abend, dachte ich, soll dir manches Dilettantenkonzert
und viele gesellige Lustbarkeiten überstehen helfen. Unglücklicherweise
fällt mir nachmittags vier Uhr ein, daß Tieck in seinen
dramaturgischen Blättern über den Künstler gesprochen
hat. Ich greife nach dem Platze des Buchs - es ist nicht da.
Ich erinnere mich, es an Freund Emil verliehen zu haben. Der Bediente
ward zu ihm gesandt und bringt nach drei Viertelstunden ein Billett:
ich möge mich nur erinnern, daß ich das Verlangen schon
vor drei Tagen zurückempfangen habe. Richtig - ich erinnere
mich jetzt des Umstandes. Von neuem durchsuche ich das ganze ästhetische
Fach und bemerke einige juristische Dissertationen, die sich höchst
unberufenerweise in das Gebiet des Schönen geschlichen hatten.
Diese waren zuvörderst an die ihnen gebührende Stelle
zu bringen. Kein Tieck wird sichtbar. Doch finde ich Engels Mimik
und kann mich nicht enthalten, einige Seiten über den Ausdruck
des Pathetischen und der Leidenschaft darin nachzulesen. Bei der
Leidenschaft fällt mir das Werk des Professor Maaß
von den Leidenschaften ein; ich steige zu den Philosophen empor
und hole mir das Buch, um eine Parallelstelle zu vergleichen.
So bin ich vertieft in Engel und Maaß, als ich zufällig
in die Tasche greife und ein Büchlein darin fühle. Ich
ziehe den Fund heraus - was habe ich in der Hand? Tiecks dramaturgische
Blätter. Ich hatte sie zu mir gesteckt, als ich meinen Freund
vorgestern verließ.

Jetzt will ich lesen; mein Blick fällt auf die Uhr, zum größten
Schreck sehe ich, daß es schon halb sieben Uhr abends ist.
Ich greife zu Hut und Stock, eile auf die Straße, dem Theater
zu, welches ziemlich weit von meiner Wohnung liegt. In der Nähe
des Gebäudes strömt mir ein Zug Rückkehrender entgegen.
Ich rudere hindurch zur Kasse; da zeigt der Kassierer auf den
leeren Fleck vor ihm. Sämtliche Billetts sind vergeben; wenn
ich vor einer halben Stunde gekommen wäre, meint der Mann,
hätte er mir noch allenfalls einen Platz im zweiten Range
verschaffen können. - Ich habe Eßlair nicht zu sehen
bekommen; er reiste am folgenden Morgen wieder ab.

Zu einer andern Zeit schrieb mir ein hoher Gönner aus Frankfurt
am Main, eröffnete mir die Aussicht zu einer glänzenden
diplomatischen Karriere und gebot mir, am bestimmten Tage in der
Bundesstadt zu sein, weil an demselben der Minister dort eintreffen
werde, dem er mich empfehlen, mich vorstellen wolle. Ich hatte
immer mit Leidenschaft mich in jenes Fach gewünscht; ich
glaubte dazu geboren zu sein. Die Welt und ihre Verhältnisse
als Stellvertreter der Fürsten kennenzulernen - das erschien
mir in gewisser Hinsicht wie ein Abglanz des fürstlichen
Daseins selbst. Freudig reiste ich ab, den Koffer voll politischer
Werke; mein Weg führte über Ems. Dort wollte ich nur
eine Nacht verweilen, lernte aber unglücklicherweise ein
Frauenzimmer keimen, von dem in diesem Abschnitte leider noch
öfter die Rede sein wird, und blieb drei Tage an der Lahn.
Als ich in Frankfurt ankam, war alles zu spät: der Minister
war abgereist; mein Gönner empfing mich mit Kälte. Er
zeigte sich befremdet über die Nichtachtung seines Worts.
Das verhängnisvolle Abenteuer unterwegs hatte mir den Pfad
zur Größe verschüttet: ich bin nicht Diplomat
geworden. Das geschah, ehe meine Frau mir Unterricht über
Italien und Frankreich gab.

So ist es mir hundertmal gegangen. Ich kam fast nie zu dem, was
ich erreichen wollte. Ein alter akademischer Bruder nannte mich
deshalb den Virtuosen im Quängeln. Weiß ich doch nicht
einmal, ob ich in diesem Abschnitte meiner sogenannten Denkwürdigkeiten
erzählen werde, was ich zu erzählen mir vorgesetzt hatte!
Ich wollte nämlich den Kölnischen Karneval schildern,
oder vielmehr, ich wollte berichten, was mir bei Gelegenheit desselben
begegnete; denn von dem Karneval selbst habe ich auch nichts gesehen.
Und wirklich stände wohl nichts im Wege, jetzt zur Sache
zu kommen.

Unser deutsches Fest unterscheidet sich von dem römischen
und venetianischen bekanntlich darin, daß wir nicht wie
die Leute im Süden das Entstehen des Scherzes einem blinden
Ungefähr überlassen, sondern denselben gehörig
vorbereiten und nach einem gewissen Systeme erziehen. Wenn es
in jener berühmten Schilderung der italienischen Freude heißt,
daß mit dem Glockenschlage vom Capitol herab die Erlaubnis
gegeben werde, unter freiem Himmel töricht zu sein, so klingt
das zwar recht hübsch. Und für Leute ohne Nachdenken
mag diese Art und Weise sich passen. Wir aber haben die Idee des
Festes ernsthafter oder, wie man jetzt zu sagen pflegt, tiefer
und großartiger aufgefaßt.

Ein festordnendes Komitee wird lange vor den Faschingstagen ernannt;
Generalversammlungen und Spezialausschüsse bestimmen, welche
Scherze im allgemeinen und welche im besonderen gemacht werden
sollen; eine eigene Karnevalszeitung erscheint in verschiedenen
Nummern und hat einen verantwortlichen Redakteur - kurz, nichts
unterbleibt, was der Sache eine gewisse Konsistenz und Konsequenz
geben kann. Die alte tolle Stadt Köln, wie sie sich selbst
in jener Periode nennt, schickt sich zu ihrer Unvernunft mit Überlegung
an und verschmäht es, wie ein unbesonnener Backfisch von
sechzehn Jahren blind hineinzuspringen.

Ich wollte im Jahr ... denn auch hinreisen. Ich sagte meiner Frau
den Vorsatz, und diese versetzte: Nun wohl, so reise nach
Köln! - Mein Kind, erwiderte ich, das
ist leicht gesagt; aber dazu gehört eine ernste Vorbereitung.
- Zu Possen? fragte sie lachend. - Allerdings!
antwortete ich.

Sogleich ließ ich mir die Beschreibung der früheren
Jahre holen; denn es fehlt nicht an Schriften, welche das Vorgekommene
aufbewahren, damit ja nichts verlorengeht. Ich erfuhr aus denselben,
daß die Prinzessin Venetia unsern Helden besucht habe und
daß der Held späterhin nach dem Monde verreist sei.
Auch daß man Goethe eingeladen habe, daß der Dichter
aber nicht gekommen sei. Ferner, daß die Sache ihresgleichen
suche an Genialität und Überschwenglichkeit der Laune.
Endlich: daß Bestevader der Pantalon, Hänneschen der
Harlekin von Köln sei und daß die alte Stadttruppe,
die Funkengarde, etwas weitläufige Röcke trage.

Mit diesen Vorkenntnissen machte ich mich an das Studium der Faschingszeitung,
die in elf Nummern vor dem Feste herauskam. Ich ersah daraus,
daß man alle Narren der Welt zu einem großen Narrentage
zusammenberufen wolle. Viele Anspielungen blieben mir aber dunkel.
Ich glaube, ein fortlaufender erklärender Kommentar zu den
Scherzen jener Zeitung würde sehr zweckmäßig sein.

Noch am letzten Abend vor der Abreise saß ich im Lampenlichte
meines Arbeitszimmers und las an der letzten Nummer. Meine Frau
trat herein, sah mir über die Schulter und sprach: Verdirb
doch die Zeit nicht mit dem dummen Zeuge! Ich wußte
nicht, was sie wollte. Das viele Reden und Plaudern von
einem Schwanke ist mir ganz unausstehlich, sagte sie. Ich
weiß gar nicht, wie die Leute darauf kommen, sich ihrer
Fröhlichkeit halber zu rühmen und das gar drucken zu
lassen. Mir wird immer weinerlich zumute, wenn ich jemanden sagen
höre: Morgen will ich recht ausgelassen lustig sein.
- Ihr Frauen habt überhaupt keinen Sinn für dergleichen!
fiel ich ihr ins Wort. - Das mag wohl sein, erwiderte
sie. Indessen... Sie wollte etwas hinzusetzen, ein
spöttisches Lächeln schwebte um ihre Lippen; sie stockte
und sagte dann: Wer Lust hat, Geckenstreiche zu treiben,
nun, der treibe sie! Wer sie aber nicht aus dem Stegreife machen
kann, der täte besser, wie ich meine, in den letzten Tagen
vor dem Aschermittwoch auch gesetzt und vernünftig zu bleiben,
wie er es vorher war und nachher ist. Du kannst nicht glauben,
wie sonderbar einem euer pedantisches Vergnügen vorkommt,
wenn man den Spektakel in Italien hat mitansehen müssen.

Wir sind nun aber in Deutschland, rief ich aus, und
wir leben im Zeitalter des Bewußtseins. Auch die Laune will
sich selber anschauen, sich mit Klarheit genießen, sich...
wie soll ich sagen? sich...

Nun... fragte sie lächelnd.

Sich... Liebes Kind, es ist schwer darüber zu reden.
Aber glaube mir, es ist so, wie ich es meine, und alle unsre klugen
Leute sind darüber einverstanden.

Sie nahm das Blatt der Zeitung, über die wir stritten, in
die Hand und rief auf einmal, aus demselben zu mir aufsehend:
Hm! Was steht denn hier? Lies doch! - Ich las unter
den vermischten Anzeigen folgende:

Die interessantesten Erinnerungen vom Felsen Bäderley
bei Ems erwarten einen Mann von Geist und Gefühl am Fastnachtsabend
vor dem großen Ballsaale.

Ich stand stumm und starr vor Schreck - Erstaunen - geheime
Freude. Die Anzeige ging mich an; sie bezog sich auf mein Emser
Abenteuer. Eine Unbekannte, deren Andenken der Ehestand keineswegs
ganz vertilgt hatte, gab mir ein Zeichen - unbegreiflich! Wie
hatte sie voraussetzen können, daß ich gerade dieses
Blatt lesen würde? Eine Fülle trauriger und zärtlicher
Bilder gaukelte vor meinem Geiste. Ich wünschte allein zu
sein; in Gegenwart einer Gattin kann man sich gewissen Erinnerungen
nicht mit Unbefangenheit hingeben. Meine Frau ging aber nicht,
sondern schloß das Pult auf, kramte unter den darin liegenden
Heften, zog ein vollgeschriebenes Buch hervor, legte es auf den
Tisch und sagte, mit dem Finger auf eine Seite deutend: Ich
will dir Gesellschaft leisten; du wirst als höflicher Gemahl
mich unterhalten.

Es war mein Gedenkbuch, was vor mir lag; es war der verfänglichste
Abschnitt, den sie aufgeschlagen hatte. Ich stotterte: Wenn
du glauben könntest, daß irgendeine Verabredung mit
jener Unbekannten...

... Zu einem Rendezvous gemacht wäre? - Ich glaube
es halb und halb. Woher weiß sie, daß du hinkommst?
Ich habe so oft die fatale Geschichte in Ausrufungen und Bruchstücken
von dir vernehmen müssen. Ich will sie einmal ganz und vollständig
hören. Eine Frau muß euch Männern vieles hingehen
lassen. Beichte vollständig! Es ist das einzige Mittel, den
aufsteigenden Sturm zu beschwören. Ich will dir glauben,
daß du von jener Anzeige nichts weißt, wenn du mir
unbefangen erzählst, wie weit es zwischen euch gekommen ist.

Ich war so verlegen, wie es ein Mann von Geist und Gefühl
nur sein kann. Tausend Konjekturen durchkreuzten sich in meinem
Kopfe. Ach, hätte ich weniger Geist und etwas mehr gesunden
Menschenverstand gehabt, ich glaube, ich wäre nicht so vernagelt
gewesen. Ich wußte mir durchaus nicht zu helfen. Sie saß
schon mit ihrer Arbeit mir gegenüber. Ich bat sie, sich wenigstens
so zu setzen, daß ich ihr nicht ins Gesicht zu sehen brauche.
Als sie das getan hatte, begann ich mit halber Stimme aus meinem
Tagebuche zu lesen.


Karl Leberecht Immermann: Der Karneval und die Somnambule - 2


Drei Tage in Ems:

Als ich, eben auf dem Zimmer meines Gasthofs angelangt, mir den
Reisestaub abschüttelte, meine Sachen ordnete und die Schatulle
in die Kommode schloß, erzählte mir der Kellner mit
großer Geläufigkeit von den Neuigkeiten der Saison
und nannte mir die Prinzen, Fürsten und Grafen her, welche
sich um die Quelle versammelt hatten. Ich hörte im Nebenzimmer
seufzen und fragte den Burschen, wer da wohne. - Die Somnambule,
flüsterte er mit geheimnisvoller Miene und sprang zur Stube
hinaus, weil unten die Klingel neue Gäste verkündete.

Die Somnambule? Ich hatte mit Interesse die Schriften über
den Magnetismus gelesen, war indessen noch nie selbst in den Kreis
jener Erscheinungen gedrungen, die, wie alles Geheimnisvolle,
mich sehr anzogen. Ich horchte noch einige Male, ob nebenan wieder
etwas laut werden wolle; jedoch vergebens. Um den Abend hinzubringen,
ließ ich mir einen Esel vorführen, wie sie in großen
Herden dort zu Spazierritten gehalten werden, und zuckelte gemächlich
auf meinem Tiere die Felsen an der Lahn in die Höhe. Oben
auf einer wildwüsten Felsenplatte, von welcher ich zerklüftetes
Gestein bis ins Tal verworren hinuntersteigen sah, hielt ich an
und fragte meinen Treiber, wie dieser Ort heiße. Die
Bäderley, versetzte er. Ich versenkte mich in die Gedanken,
welche diese umbuschte Einsamkeit in mir hervorrief; mein Blick
sank zu den düsterumstarrten Gründen hinab, in welchen
die Natur ihre Heilwunder bereitet. Schon hatte sich das Tal vor
den Strahlen der Abendsonne zugeschlossen; nur zu meiner Höhe
drang noch ihr graurötliches Licht.

Ich hörte Geräusch und Menschenstimmen hinter mir. Mich
umwendend, sah ich Gesellschaft durch die Sträucher heraufklimmen.
Eine Dame, ein Herr, beritten gleich mir, neben ihnen die Treiber
in ihren blauen Kitteln. Ich trat unwillkürlich dem Zuge
einen Schritt näher. Die Dame schlug die Augen auf; sie schien
mich erst jetzt zu erblicken, und mit dem ängstlich-heimlichen
Rufe: Da steht er! warf sie sich von ihrem Tiere und
verschwand für einen Augenblick hinter dem vorragenden Felsen.
Ich hörte die Stimme ihres Begleiters, der sie zu trösten,
zu beruhigen strebte. - Fassen Sie sich, Comtesse!
sagte er. Das Mysterium behält recht: er ist der Bestimmte.
Sie sehen, er trägt einen blauen Frack und gestreifte Pantalons.
Ich merkte, daß von mir die Rede war; wirklich trug ich
einen blauen Frack und Pantalons von graugestreiftem Gingham.

Neugierig auf das, was folgen möchte, stand ich da. Der Begleiter
kam auf die Platte und redete mich so an: Wollen Sie wohl
die Gefälligkeit haben, der Dame, die bei Ihrem Anblicke
so betroffen ist, einen kleinen Dienst zu erweisen? Sie helfen
einer Leidenden, die vielleicht nur durch Ihre Güte hergestellt
werden kann. Ich bejahte erstaunt, und er fuhr fort. Dann
ist keine Zeit zu verlieren. Wir haben gerade acht Uhr; das ist
die bestimmte Stunde. Er ging und kehrte gleich darauf mit
der Dame zurück, sie am Arme führend. Ich sah eine volle,
hohe Gestalt; ich sah in zwei dunkle, brennende Augen. Sie zog
einen Kurbecher aus ihrem Korbe und sprach mit einer Stimme, die
zwischen Furcht und Kühnheit schwankte: Haben Sie die
Güte, mein Herr, mir diesen Becher aus der Felsenquelle zu
füllen! - Es ist kein Wasser in der Nähe,
versetzte ich, mich umblickend. - Doch! rief mein
Blaukittel. Dort unter den Klippen quillt es. Er wollte
den Becher nehmen. Nein, sagte die Dame, dieser
Herr ist der einzige, der mir den Trunk schöpfen darf.
Ich empfing mechanisch das Gefäß aus ihrer Hand, klimmte
nach dem Orte, den mir der Treiber wies, und fand unter überhängendem
Gestein und Farrenkraut den hellsten, kältesten Bergsprudel.
Unten in der Spalte glitschte ich aus und zerschnitt mir an einem
glasscharfen Quarze den Ballen der linken Hand. Die Dame, welche
sich über die Höhe gelehnt hatte, sah mein Blut fließen.
Bei diesem Anblicke schrie sie laut auf. Seien Sie außer
Sorgen! rief ich ihr zu. Im Dienste der Damen muß
man auch wohl noch mehr Blut vergießen können, als
hier fließt. Ich trat ernsthaft und langsam, um nichts
zu verschütten, mit dem gefüllten Glase zu ihr, und
selbst nicht wissend, was die ganze Sache bedeute, um nur etwas
zu sagen, redete ich sie so an: Wenn guter Wille und Wünsche
zu heilen vermögen, so müssen Sie bald hergestellt sein.
Sie sehen nicht aus wie eine Kranke; indessen gibt es freilich
geheime Schmerzen, die kein Dritter wahrnimmt. Also - fügte
ich lächelnd hinzu - auf baldige Besserung!
Die Dame empfing den Trunk sonderbar bewegt, wie es schien, von
meinen unbedeutenden Worten, und sprach halb in sich hinein: Ja,
auf baldige Besserung, auf augenblickliche!, leerte das
Glas und schritt zu ihrem Tiere. Ihr Begleiter machte mir, ohne
ein Wort zu sagen, eine höfliche leichte Verbeugung, hob
die Schöne in den Sitz, schwang sich selbst auf. Die Treiber
klatschten, und der Zug schwankte den Steg hinunter, auf dem er
gekommen war.

Man darf sich wohl etwas wundern, wenn ein Frauenzimmer schroffe
Felsen besteigt, bloß um sich von einem Fremden ein Glas
Wasser schöpfen zu lassen. Ich fragte meinen Jungen, ob er
die Dame kenne. Er versetzte, sie sei eine polnische Gräfin;
den Namen könne er nicht aussprechen. Sie spricht im
Schlaf, fügte er hinzu, sieht, was auf zehn Meilen
in der Runde geschieht, und liest Briefe mit zugemachten Augen.
Es ist die neumodige Krankheit. Der Herr bei ihr ist der Doktor,
der ihr die Hand auflegt. - Also die Somnambule und
ihr Magnetiseur! rief ich aus. In diesem Augenblicke wurde
ihre Gestalt an einer Beugung des Felsenpfades mir wieder sichtbar.
Sie hielt ihr Tuch vor den Augen. Gespannt auf die Entwicklung
dieses Abenteuers ritt ich heim.

Unten im Flur fragte mich der Kellner, ob ich an der Table d'hôte
speisen werde; einer der Gäste habe sich nach mir erkundigt.
Ich ließ mich an die Tafel und zu diesem Gaste führen
und fand niemand anders als den Arzt vom Felsen. Ich nahm an seiner
Seite Platz. Ein Gespräch entspann sich zwischen uns, aber
nicht das, welches ich wünschte; der Fremde hielt es, wie
geflissentlich, bei den allgemeinsten Gegenständen fest.
Und doch hatte er sich nach mir erkundigt! Es schien mithin, als
habe er mir etwas vertrauen wollen. Meine Neugier, meine Ungeduld
wuchs; endlich fuhr ich heraus: Sie werden es natürlich
finden, mein Herr, daß ich gern wissen möchte, warum
ich Ihrer Dame heute Wasser schöpfen mußte. Darf ich,
ohne eine Indiskretion zu begehen, Sie um eine Antwort auf diese
Frage bitten?

Der Arzt bedachte sich eine Weile und sagte dann: Hier unter
dem Geklapper der Teller und bei dem Geschwätze einer Wirtstafel
möchte nicht der Ort sein, von den zartesten Wundern der
Welt zu reden. Indessen will ich Ihnen gern sagen, was ich sagen
kann. Wenn ich Sie nachher auf Ihr Zimmer begleiten darf, erfülle
ich gern Ihren Wunsch. Nur, setzte er lächelnd hinzu,
geben Sie von vornherein auf, begreifen zu wollen! Hier
hat unsre Weisheit ein Ende. - Ich sagte ihm das zu. Er
fragte mich nun um meine Meinung vom Magnetismus und von allen
den sonderbaren Entdeckungen, die seit einigen Dezennien die Aufmerksamkeit
der Sinnenden in hohem Grade erregt haben. Ich sprach, wie ich
wirklich dachte, daß ich dem Zeugnis der bewährtesten
Forscher vertraue und daß mir manches in den Mysterien der
Alten, in den Wundern unserer Tradition, was ich nur ungern als
Täuschung oder Trug betrachtet habe, durch den Magnetismus
bestätigt und verbürgt erscheine. Ich stellte mich noch
gläubiger, als ich im Grunde war, um ihn nur recht zutraulich
zu machen. Er schien mit dem Katecheten zufrieden zu sein. In
zwei Minuten bin. ich bei Ihnen! rief er, als wir vom Tische
aufstanden.

Die Türe meines Zimmers öffnete sich, und herein trat
der Magnetiseur, ganz eingehüllt in einen weiten, rot ausgefütterten
Carbonaro. Ich stutzte; wie ward mir aber, als er den Mantel zurückschlug
und ich die Dinge sah, die er unter demselben verborgen trug!
Schweigend breitete er einen schwarzen Teppich über den Tisch,
stellte die Kerzen in gemessener Entfernung voneinander, legte
zwei Degen zwischen die Kerzen und setzte einen Totenkopf auf
den Punkt, wo die Klingen sich durchschnitten. Dann trat er hinter
den Tisch und hob mit Feierlichkeit an: Ich pflege jedem,
den ich für würdig halte, einen Blick in das Heiligtum
des Lebens tun zu lassen, zuvor den Eid der Verschwiegenheit abzunehmen.
Auch Sie, mein Herr, muß ich ersuchen, sich dieser Regel
zu unterwerfen. Unzählige Irrtümer, Verdrehungen und
Mißbräuche wären unterblieben, wenn man dasjenige,
was nur unter Vertrauten und in der größten Sammlung
des Gemüts besprochen werden darf, nicht an das grelle Licht
des Tages, nicht in die Flut eines frivolen Geklätsches gerissen
hätte. Durch diese Entweihung ist es der Fratze möglich
geworden, in den Tempel zu dringen: durch sie haben Betrüger
die Mittel gewonnen, das Werk der Finsternis unter dem Scheine
des Lichts zu treiben...

Bei diesen Worten erhob sich im Nebenzimmer ein leises, aber heftiges
Weinen. Der Magnetiseur horchte auf, schien betroffen zu sein,
sammelte sich aber sogleich und fuhr mit fester Stimme fort: Schwören
Sie, mein Herr, keinem Unberufenen etwas von dem zu entdecken,
was Sie sogleich hören werden! Schwören Sie auf dieses
Symbol des Todes, und Schwerter, scharf wie die, welche Sie vor
sich sehen, mögen den Busen des Eidbrüchigen durchschneiden!
Ich fand freilich, daß in der ganzen Zeremonie etwas wie
Rosenkreuzerei, Geisterbannen oder Scharlatanterie steckte; indessen
dachte ich: Klingeln gehört zum Handwerk! -
legte die Finger auf den Totenschädel und gelobte Verschwiegenheit.
Ich bat ihn darauf, Platz zu nehmen; er setzte sich hinter die
Kerzen und sein Gerät und erzählte mir folgendes.

Gräfin Sidonie, von Jugend auf zart und reizbar, litt
seit den Entwicklungsjahren an den heftigsten Nervenübeln...

Entschuldigen Sie, daß ich Sie unterbreche!
sagte ich. Die Dame hat ja die blühendste, gesündeste
Farbe.

Und ich wiederhole Ihnen, fuhr der Arzt in einem etwas
imponierenden Tone fort, daß sie an Nervenübeln
leidet, welche ihre Konstitution in den innersten Fasern angegriffen
haben. Man wandte alle möglichen Mittel an - vergebens.
Endlich verfiel man auf den Magnetismus; aber keiner der umgebenden
Ärzte vermochte sich mit ihr in Rapport zu setzen. Das seltsamste
Verhängnis muß mich auf das Schloß ihrer Eltern
führen; ich sehe sie, ich versuche den Strich - siehe da,
der Zustand tritt ein. Was hierauf folgte, wie sie von Stufe zu
Stufe bis zum eigentlichen Hellsehen emporstieg, übergehe
ich; es waren nur die Erscheinungen, die Sie schon aus Schriften
kennen. Sie verordnet sich endlich das Wasser von Ems; ich reise
mit ihr hierher.

Hier angekommen, beginnt sie, den Brunnen zu trinken. Aber sonderbar,
statt der Heilung nehme ich Rückschritte wahr. Meine ganze
Theorie über Untrüglichkeit somnambuler Anschauungen
beginnt zu wanken. Sidonie verfällt in die höchste Abspannung,
in eine bedenkliche Dumpfheit. Der Schlaf stellt sich intermittierend,
gestört ein; sie scheint von der Höhe der inneren Beschauung
herabgesunken zu sein. - Alle die Quellen, zu denen die
andern gehen, helfen mir nicht! ruft sie mehrmals mit Leidenschaft
in ihren Paroxismen aus. Aber was ihr helfen könne - sie
vermag es nicht anzugeben. Endlich, gerade heute vor acht Tagen,
ist es, als ob ihr Wesen wieder zu hellerer Klarheit emporgehoben
würde. Mit freudigen Mienen, den Kopf sanft wiegend, sagt
sie: O welch ein schönes
Wasser! - Was
für ein Wasser? frage ich.
- Das da oben auf
der Bäderley springt! erwidert
sie. Das und nur
das allein heilt mich. Es sind heimliche Sachen darin. Geht und
laßt mir einen Krug füllen! - Nein, unterbricht
sie sich lebhaft, nein, er muß
das Wasser mir schöpfen!
- Wer?
- Und nun erzählt sie, sie sehe einen
Mann, den sie nach Statur und Kleidung beschreibt, wie Sie, mein
Herr, leibhaftig vor mir sitzen, auf der Spitze der Bäderley;
dieser reiche ihr einen Trunk Wasser aus dem Felsenquell - dieses
Wasser, gereicht von der Hand des Mannes, werde sie herstellen
- der Mann sei ihr Retter und seine Gabe das Rettungsmittel.
Ich frage nach Tag und Stunde. Sie gibt mir den heutigen Tag und
die achte Abendstunde an.

Sie können sich nun denken, mein Herr, mit welchem Herzklopfen
ich dem Augenblicke entgegensah, der über die Wahrheit dieser
wunderbaren Vision entscheiden sollte. Um Ihnen von der Deutlichkeit
ihrer Anschauungen einen Begriff zu geben, muß ich noch
hinzufügen, daß sie sogar den Treiber und seinen Esel
oben auf dem Felsen bei ihrem Retter erblickte. Wir machen uns
heute auf; stillschweigend, unter fiebernder Erwartung erklimmen
wir die Höhe - unten im Tale schlägt es acht, die oberste
Platte wird sichtbar, und - was weiter geschah, ist Ihnen bekannt.

Hier sprang ich auf und rief: Kaltes Wasser eine Arznei!
Wahrsagung! Bäderley! Ich ihr Retter, der sie nie sah, nie
etwas von ihr hörte, der zufällig hier ankommt! Was
soll ich davon denken? Täuschen Sie mich? Wollen Sie mich
aufziehen?

Es steht Ihnen ja frei, von diesen Dingen zu halten, was
Sie wollen, versetzte der Arzt sehr kaltblütig. Daß
ich keinen Propheten meiner Lehre aus Ihnen machen will, beweise
Ihnen die Bitte, die ich an Sie richte, sich Ihres Schwures gewissenhaft
eingedenk zu halten!

Er packte sein Gerät zusammen und schien Abschied nehmen
zu wollen. Ich ergriff ihn bei der Hand. Bleiben Sie noch
einige Augenblicke! rief ich leidenschaftlich. Lassen
Sie mich nicht in dem Dunkel, wohinein mich diese mystischen Eröffnungen
gestoßen haben! Erklären Sie mir die Sache! Ich frage
mit den Worten Luthers: Wie kann Wasser so große Dinge
tun? In welchem Zusammenhange soll meine Handreichung mit
der Herstellung jener Dame sein?

Und wenn nun, versetzte er, jenes Wasser verborgene
Kräfte besäße, die unsere wachen Sinne zu entdecken
nur nicht fein genug wären? Ist es der Scheidekunst schon
gelungen, die gewöhnlichen Mineralquellen vollständig
zu entziffern? Bleibt nicht ein unbekanntes Etwas in ihnen übrig,
was keine Kunst nachmachen kann? Uns scheint jenes Wasser von
der Bäderley gewöhnliches Wasser; die heilige Ekstase
der Somnambule, vor der es nichts Verborgenes gibt, muß
doch wohl noch etwas anderes darin sehen. Ich erinnere mich, sie
sah es gelbrötlich leuchten. Es ist wahr, bis jetzt nahm
man an, der geheime geistige und körperliche Bezug werde
nur durch die magnetische Berührung, werde nur zwischen dem
Magnetiseur und der Magnetisierten hervorgebracht. Hier entdeckt
sich nun etwas anderes. Ein Dritter, ein Fremder, tritt in den
Zauberkreis; der innigste Rapport scheint ihn an diesen Kreis,
an die Person, welche in dem Mittelpunkte des Kreises sich befindet,
zu knüpfen. Von seiner Hand berührt, wird das Wasser
wohltätig. Was verwundern wir uns über ein Wunder mehr
- mitten in einem Gebiete, welches uns, so wie wir es betreten,
mit Wundern überschüttet? Haben wir die Grenzen dieses
Königreiches der Nacht schon ausgemessen? Ich kann nicht
verlangen, mein Herr, daß Sie einer Fremden Ihre Zeit opfern
sollen; aber meinen Glauben muß ich aussprechen, daß
Ihre Nähe wahrscheinlich überaus vorteilhaft wirken
würde. Können Sie nicht einige Tage hier verweilen?

Ich wußte nicht, was ich antworten sollte. Übermorgen
war der Tag, zu welchem mich mein Gönner nach Frankfurt beschieden
hatte. Ich sagte dem Arzte den morgigen Tag zu. Das ist
freilich nicht viel, versetzte er. Ich bat ihn, mich während
eines Paroxismus zu seiner Kranken gelangen zu lassen. Er entdeckte
mir, daß sie am folgenden Tage vormittags elf Uhr einschlafen
werde; so habe sie es vorher gesagt, und mir solle werden, was
ich erbeten habe.

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB: mit Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz, BeurkundungsG, BGB-Informationspflichten-Verordnung, Einführungsgesetz, ... Rechtsstand: 1. August 2012
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrecht, mit …
Strafgesetzbuch StGB: mit Einführungsgesetz, …
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, …
Arbeitsgesetze
Basistexte Öffentliches Recht: Rechtsstand: 1. …
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit …
 
   
 
     

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